Richtiges Verhalten im Watt

Richtiges Verhalten im Watt

Vertrauen Sie sich einem kundigen Wattführer an oder informieren Sie sich ansonsten ausführlich über das Wattgebiet und seine lokalen Besonderheiten.

Senken, Priele, Löcher, Muschelfelder, Steilkanten und Schlickfelder können lebensgefährlich werden, wenn man die Tücken nicht kennt - Gefahr des Einsinkens in Schlickzonen.

Führen Sie Wattwanderungen nur am Tage (Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang) bei ruhigem Wetter und guten Sichtverhältnissen durch.

Gehen Sie auf keinen Fall bei Dämmerung, Dunkelheit, Sturm oder Nebel ins Watt. Der Aufenthalt ist dann lebensgefährlich.

Merken Sie sich die Windrichtung und beobachten Sie das ziehen der Wolken sowie die Wetterentwicklung.

Sollte überraschend Nebel auftauchen, irren Sie nicht ziellos herum, sondern versuchen Sie anhand Ihrer Fussspuren den Weg zur Küste zu finden. Rufen Sie laut und deutlich um Hilfe.

Bei Gewitter ist das Betreten des Watts lebensgefährlich.

Informieren Sie sich über die Gezeiten. (Ebbe und Flut)

Berechnen Sie genügend Zeit für den Rückweg bevor Sie loswandern.

Informieren Sie jemanden, bevor Sie ins Watt gehen.

Merken Sie sich einen Markierungspunkt auf dem Festland und nehmen Sie als Orientierungshilfe einen Kompass mit.

Meiden Sie bei auflaufendem Wasser die nähe von Prielen, es herrscht starke Strömung.
auch geübte Schwimmer sollten auf keinen Fall versuchen, einen Priel zu durchschwimmen.


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